Zum wiederholten Mal kamen 15
Frauen zu einer Bibelrüstzeit der Petrusgemeinde
in Haus Friede zusammen. Am Wochenende des
dritten Advents beschäftigten sich die
Teilnehmerinnen zweier Bibelkreise mit zwei
Abschnitten aus den Jakobserzählungen des 1.
Mosebuches im Alten Testament.
Zunächst ging es um die Konkurrenz des
ungleichen Brüderpaares Jakob und Esau. Dass
Gott sich in seinen Entscheidungen nicht nach
menschlichen Hierarchien richtet - er bevorzugt
für seinen Segen nicht den Erstgeborenen - ,
gehörte zu den überraschenden Ergebnissen der
ersten Erzählung von der Geburtsgeschichte der
beiden.
Auch die krumme Tour der Erschleichung des
Erstgeburtsrechtes durch Jakob und seine Mutter
Rahel ändert nichts an dieser Bevorzugung
Gottes. Er setzt seine Verheißung auch über den
Weg menschlicher Verstrickungen durch.
Jakob begegnet seinem Gott im Traum wieder. Gott
bekräftigt seine Verheißung und schenkt ihm mit
seinem Segen eine neue Lebensperspektive. Auch
hier fanden die Teilnehmerinnen
Anknüpfungspunkte zur eigenen Lebens- und
Glaubensgeschichte.
Bildzeile: Zu einem besinnliches Wochenende im
Advent mit der Bibel traf sich wieder eine
Gruppe aus der Petrusgemeinde, hier beim
gemütlichen Beisammensein.
Foto: H. Bastert
Schwester Erna Wöhrmann wurde neunzig
Dezember 2009
- frühere Gemeindediakonisse an der
Dreifaltigkeitskirche freute sich über den
Besuch
Am Samstag vor dem vierten Advent konnte eine
kleine Besuchergruppe der Evangelischen
Petrus- Kirchengemeinde Herne ihrer alt
gedienten Gemeindediakonisse die Hände reichen:
Schwester Erna Wöhrmann, der
Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp über vier
Jahrzehnte treu verbunden, empfing die
Glückwünsche zu ihrem 90. Geburtstag
persönlich in der Cafeteria des Feierabendhauses
der Betheler Diakonissen am Remter Weg in
Bielefeld-Bethel.
Von 1956 bis 1984 war sie in
Herne-West und Feldkamp in der
Gemeindekrankenpflege tätig, anschließend, bis
ins Jahr 2001, in der Gemeindearbeit, die sie
leitend und organisatorisch unterstützend
begleitete. In diesem Jahr konnte sie nicht nur
ihren runden Geburtstag, sondern auch ihr
diamantenes Schwesternjubiläum feiern, d. h.
das Datum ihrer Einsegnung als Diakonisse vor
sechzig Jahren.
Dass das Gemeindeleben im Bereich Dreifaltigkeit
weiter geht, freut Schwester Erna besonders.
In einem Bilderbogen kann
sie jederzeit einen Rundgang durch Orte der
Gemeinde unternehmen. Manches Gesicht hat sie
dabei wieder erkannt. Im Gebet weiß sie sich
weiter ihrem früheren Wirkungskreis verbunden
und freut sich auch über den einen und anderen telefonischen Kontakt.
Bildzeile:
Schwester Erna empfing die
Besucherinnen und Pfarrer Bastert in ihrer
Schwesterntracht:
hier mit Elke Schanding,
Margret Trappe-Creß, Charlotte Daumann, Hilde
Bednarz und Edith Sahm in ihrem Betheler Domizil.
Bildzeile: Auch Schwester Elisabeth Steinhäuser
(links im Bild),
Betreuerin Schwester Ernas,
begrüßte die Gäste aus Herne in der Cafeteria
des Feierabendhauses.
Fotos: H. Bastert
„Invitation“ inspiriert
Meditatives Konzert als Einstimmung zur
Weihnacht
22. Dezember 2009
Mit dem programmatischen
Eingangsstück „Advent im Schein der Kerzen,
Advent der Christenheit“ von L. Maierhofer
begrüßte der Chor der Städtischen Musikschule
Herne am 4. Adventssonntag unter der Leitung von
Joachim Stückemann rund 550 festlich
gestimmte Besucherinnen und Besucher in der
Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Stückemann
wies zu Beginn deutlich darauf hin, dass sich
der Chor in diesem Jahr einen eher besinnlichen
Schwerpunkt setzen wollte, vor allem mit
traditionellen deutschsprachigen Liedern. Dazu
gehörten gleich am Beginn der Choral von
Friedrich Spee „O Heiland reiß die Himmel
auf“ in einer Eigenbearbeitung des
Chorleiters, dargeboten von der Männer-Formation
„Voice Boyz“, die später einen weiteren
Glanzpunkt mit dem rhythmisch ansprechenden
„Come and see the King“ von E. Berg zu Gehör
bringen sollten.
Außerordentlich gefielen auch die Solostücke von
Danuta Zardako (Mezzosopran), Leonie
Stückemann (Sopran) und Thomas Fromme (Bassbariton). Im Duett wurde aus dem
„Lobgesang“ von Mendelssohn-Bartholdy
„Ich harrete des Herrn“ vorgetragen sowie von der
Männerstimme „Ombra mai fu“ aus der Oper
„Xerxes“ von Georg Friedrich Händel.
Neben der stimmlich sich steigernden Leistung
des sechzigköpfigen jungen Chores brillierten
zum wiederholten Mal als Instrumentalisten die
Geschwister Jennifer Brauckmann (Querflöte)
und Christopher Brauckmann (Klavier und
Orgel). Die besondere Aufmerksamkeit des
Publikums erlangte die virtuose „Fantaisie opus
79“ von Gustave Fauré. Das Stück beflügelte die
meditative Gesamtatmosphäre des Konzertes und
wurde verdientermaßen mit reichlichem Applaus
belohnt. Mit der Zugabe „Hoch tut euch auf, die
Tore der Welt“ von Friedrich Silcher und dem zur
Orgel gemeinsam gesungenem „O du fröhliche“
wurde es dann richtig weihnachtlich.
Die Mitwirkenden des Konzertes trugen allesamt
zu einem wirklich inspirierenden, aber auch
unterhaltsamen und abwechslungsreichen
Gesamteindruck in engagierter Weise bei.
Chorleiter Joachim Stückemann kündigte zum
Schluss weitere spannende Auftritte seines
Chores an: Am 5. Juni im Rahmen des
Kulturhauptstadt-Jahres in der Schalke-Arena
(auch für BVB-Fans!) sowie im Mai in der
Sodinger St. Peter und Paul-Kirche und wiederum
am selben Ort, Dreifaltigkeitskirche am
Regenkamp, ein Weihnachtskonzert am 4. Advent
2010 mit anderem Schwerpunkt.
Verfasser: Horst Bastert
Bildzeile: Sie zeigten in der
Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp unter dem
gotischen Kreuz von Heinrich Brockmeier
eine
Probe ihres Könnens: sechzig Chorsängerinnen und
-sänger des Chores Invitation der Städtischen
Musikschule Herne.
Foto: I. Hartmann
Sternentag am Regenkamp
6. Dezember2009
Zum
Familiengottesdienst mit Taufe erschienen am
zweiten Adventssonntag über 250 kleine und
große Gottesdienstbesucherinnen und -besucher in
der Herner Dreifaltigkeitskirche. Die
Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit
der Petrusgemeinde nahmen die versammelte
Gemeinde mit in eine fröhliche Adventsfeier.
Dazu gehörte auch eine Taufe im Advent. Yannick
Schieder wurde am Taufstein nicht nur von seiner
Mutter und seinem Vater und den Paten, sondern
auch von fünfzig Kindergartenkindern auf den Weg
eines Lebens mit Gott gebracht.
Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte
Irmhild Hartmann Eltern und Kinder im
Gemeindezentrum. Zunächst gab es Suppe und
Würstchen und dann wuchs die Spannung.
Schließlich musste am 6. Dezember noch ein
Ehrengast vorbeischauen: der Nikolaus.
Von großer und stattlicher Erscheinung, wie
allseits anerkennend registriert wurde,
beschenkte er nicht nur die Kinder, sondern auch
das Erzieherinnenteam um Livia Leichner.
Die Gemeinde bedankte sich für so viel
Großzügigkeit mit einem Ständchen.
Zuletzt waren wieder die Eltern an der Reihe:
im Konfirmandenraum des Gemeindezentrums
bastelten sie mit ihren Kindern zahlreiche bunte
und glitzernde Sterne für die Advents- und
Weihnachtszeit. Die Kinder nahmen die selbst
gebastelten Sterne nicht nur mit nach Hause,
sondern schmückten mit ihnen den Weihnachtsbaum
des Gemeindesaals.
Fotos Irmhild Hartmann
Erweiterung des
Familienzentrums Dreifaltigkeit
Neue Räume für U3-Betreuung im Alten
Gemeindehaus Oskarstraße
Zwanzig Kleinkinder kommen neu in die U-Drei-
Betreuung des Familienzentrums der Evangelischen
Petrus-Kirchengemeinde Herne.
Möglich wird dies durch die Zusammenarbeit der
Trägergemeinschaft der Kindertageseinrichtungen
des Kirchenkreises Herne, dem Jugendamt der
Stadt Herne sowie der Petrusgemeinde. Die neuen
ansprechenden und kleinkindgerechten
Räumlichkeiten wurden kürzlich während einer
kleinen Feierstunde provisorisch eingeweiht.
Elisabeth Weyen, Geschäftsführerin der
Trägergemeinschaft Kindertageseinrichtungen des
Kirchenkreises Herne sowie Fachberaterin,
bedankte sich bei der Leiterin des
Familienzentrums, Livia Leichner und
ihren Mitarbeiterinnen, für die Umsetzung des
Projektes U 3. Mit der Nutzung des Hauses als
Familienzentrum mit eigenem U-3 Bereich wird die
ab dem Jahr 1951 im Bezirk Herne-West begonnene
Tradition der Bildungs- und Betreuungsarbeit mit
Kindern am selben Ort fortgesetzt. Weyen dankte
ebenfalls den leitenden Gremien der
Kirchengemeinde, deren Beschlussfassung das U-3
Projekt im Haus an der Oskarstraße ermöglicht
hatte. Sie bezog auch das Jugendamt der Stadt
Herne, vertreten durch Herrn Klaus Karassek
und Architektin Ellen Klingelhöfer in
ihren Dank mit ein.
Pfarrer Horst Bastert erinnerte an den
Dienstauftrag der Gemeinde, gerne Gastgeber zu
sein gerade für die Kleinsten in der Gemeinde
und ihre Eltern. Er wünschte dem
Mitarbeiterinnenteam die Freiheit, sich voll und
ganz den Kindern und ihren Eltern zuzuwenden und
beschloss die Einweihung mit einem Haussegen.
Bildzeile: Strahlende Gesichter am
Einweihungstag für die neu gestalteten Räume im
traditionsreichen Haus Oskarstraße 28: Leiterin
Livia Leichner (ganz links im Bild) und ihr
Erzieherinnenteam.
Fotos: I. Hartmann
Weihnachtsmarkt im
Familienzentrum
04.12.2009
Großer Andrang
herrschte am Donnerstag vor dem zweiten Advent
in den Räumen des Familienzentrums
Dreifaltigkeit an der Holsterhauser Straße. Die
Mitarbeiterinnen unter der Leitung von Livia
Leichner hatten gemeinsam mit Eltern und
Angehörigen Einiges auf die Beine gestellt:
Nicht nur Kaffee und Kuchen gab es, sondern auch
Salate und internationale, zum Beispiel indische
und türkische Spezialitäten. Die Waffeln von
„Oma Elke“ kamen wie immer bei den Kindern am
besten an. Draußen wurde Glühwein ausgeschenkt.
Ein großes Angebot an selbst gezogenen und
verzierten Kerzen, Lampen aus Pappmachée, kleine
Sterne und Weihnachtsmänner aus Holz, die von
Kindern und Erwachsenen selbst bemalt werden
konnten, eine Tombola mit vielen Preisen – es
blieben keine Wünsche offen.
Als Höhepunkt des Nachmittags hatte sich das
Erzieherinnenteam ein Weihnachtsspiel
ausgedacht: Szenen von einem Weihnachtsmarkt mit
zunächst lauter unfreundlichen und streitenden
Leuten. Doch dann erscheint ein Stern, der die
unachtsamen Menschen verändert. Plötzlich merken
sie, dass es auch anders geht und dass es mit
gegenseitiger Rücksichtnahme viel adventlicher
zugeht. Mit dem Lied: „Danke, sag ich leise
dann, dass ich mich so freuen kann“ wurde die
Besucherschar auf den weiteren Weg in den Advent
geschickt.
Fotos: H. Bastert Bildzeile: Auch Großväter halfen mit beim
Basteln von Weihnachtssternen im Familienzentrum
Dreifaltigkeit der Petrus- Kirchengemeinde
Herne.
Konfirmandenwochenende in
Detmold
25.11.2009
Am letzten
Wochenende vor dem ersten Advent unternahmen 27
Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit
den Mitarbeitern des Offenen Hauses der Petrus-
Kirchengemeinde Herne eine Fahrt zur
Jugendfreizeitstätte des Berghofes bei Detmold.
Auf dem Programm standen nicht nur Spiel und
Spaß, sondern auch die Geschichten um den Mann,
der nach Jesu Worten Fels und Anker seiner
Gemeinde werden sollte: der Fischer Petrus.
Bildzeile: Fühlten sich im Berghof des
Evangelischen Jugend- und Missionswerkes MBK (in
Mission, mit der Bibel, für die Kirche)
pudelwohl. Konfirmandinnen und Konfirmanden
unserer Gemeinde mit ihren Betreuern Achim
Beiderbeck, Lars Kwapis, Mike Luczak, Alena
Morscheid, Viviane Buckel und Hendrik Bastert.
Klavierkonzert am Regenkamp
29.11.2009
Werke von Mozart,
Haydn und Chopin gab es auf einem Klavierkonzert
zu hören, mit dem die Ev. Petrus
Kirchengemeinde, Bereich Dreifaltigkeit, am
1. Advent in die vorweihnachtliche Zeit
einstimmte. Der junge japanische Pianist Dai
Asai, Absolvent der Folkwang -Schule bei
Professor Bloch und Preisträger mehrerer
Klavierwettbewerbe, gastierte nun schon zum 3.
Mal im bis auf den letzten Platz besetzten
Gemeindesaal am Regenkamp. Asai ist ein Meister der stillen,
differenzierten Gestaltung und versucht nicht,
die Zuhörer durch virtuoses Blendwerk zu
überrumpeln. So traf er die Schlichtheit der
langsamen Mittelsätze aus den Klaviersonaten von
Haydn und Mozart sowie das Träumerische der drei
Nocturnes op.9 von Chopin in idealer Weise.
Höhepunkt des Adventskonzerts war jedoch
zweifelsohne die große Polonaise-Fantasie op. 61
von Chopin. Die heterogenen Elemente dieses
nicht unproblematischen Meisterwerks formte Dai
Asai zu einem geschlossenen Ganzen.
Eine stimmungsvolle Phantasie über „Stille
Nacht“ von Lichner beschloss einen musikalischen
Nachmittag, den die rund 100 Zuhörer mit
begeistertem Beifall bedachten.
Alex Grothaus
Foto H. Bastert
Barockstadt Dresden
faszinierte
20.10.2009
Am Beginn der
Herbstferien startete frühmorgens um acht von
der Dreifaltigkeitskirche ein Reisebus der Firma
Graf zu einer Studienfahrt unserer
Petrusgemeinde in die Barockstadt Dresden. Ein
erster Zwischenstopp führte die fünfzig Frauen
und Männer in der Wartburgstadt Eisenach ins
Bachmuseum. Das ehemalige Wohnhaus der
Bachfamilie beherbergt ein Museum mit modernem
Anbau. Die Gruppe erlebte eine Darbietung von
Musikstücken Johann Sebastian Bachs auf
Originalinstrumenten: einer Heimorgel, einem
Klavichord und einem Spinett.
Weiter ging der Weg durch das waldreiche
Thüringen bis man abends in der Dunkelheit die
sächsische Landeshauptstadt und das Hotel „Elbterassen“
erreichte. Am nächsten Tag stand zunächst eine
begleitete Stadtrundfahrt auf dem Programm. Sie
vermittelte einen ersten Eindruck der
wichtigsten Gebäude und Orte des Zentrums von
Sachsen. Ein erfrischendes Glas Milch konnte die
Gruppe genießen im Milchladen der Molkerei
Pfunds in der Dresdener-Neustadt.
Vom Zwingergebäude aus ging es dann - bei Wind,
Regen und Hagelschlag - zu Fuß zur neu erbauten
Frauenkirche zu einer Orgelandacht mit zentraler
Kirchenführung. Unter der Kuppel mit den vier
Evangelisten und den vier Tugenden mit Blick auf
den Barockaltar mit der Gethsemaneszene
lauschten fast zweitausend Besucher den Klängen
der Orgel mit 67 Registern von Daniel Kern. Zur
Andacht über 1. Johannes 4, Vers 21,
improvisierte der Organist die bekannte Melodie
„All you need ist love“ von den Beatles.
Ein weiterer Höhepunkt des ersten Besuchstages
bildete der abendliche Besuch der Verdi-Oper La
Traviata in der Semperoper. Auch wenn das
Bühnenbild eher kritische Bemerkungen
hervorrief, begeisterten die Stimmen des
„Alfredo“ und der „Violetta“ über die Maßen. Es
wurde ein unvergesslicherAbend.
Am Folgetag wurde zu einem weiteren Stadtbummel
Gelegenheit gegeben, auf dem Stippvisiten in der
Kreuzkirche und der katholischen Hofkirche
möglich waren. Ein Gang durch das sich nun
wieder im Palast August des Starkens befindende
„Grüne Gewölbe“ führte unserer Gruppe den Glanz
der Kunstschätze aus Bernstein, Gold und Silber
vor Augen. In der Mittagszeit blies das
Signalhorn der sächsischen „Weißen Flotte“ von
der Elbe her zur Abfahrt. Mit einem
dampfbetriebenen Ausflugsschiff ging es die Elbe
hinauf, vorbei am „blauen Wunder“ (der
Loschwitz- Brücke aus Stahl und Eisen) und
Schloss Pillnitz geradewegs zum
Elbsandsteingebirge, in die sächsische Schweiz.
In Bad Schandau wartete abends der Bus, der uns
wohlbehalten wieder in unser Hotel zurückfuhr.
Am vierten Tag hieß es bei Temperaturen um den
Gefrierpunkt und leichtem Schneefall Abschied
nehmen vom „Elbflorenz“. Pfarrerin Birgit
Bastert verdichtete noch einmal die
Besuchseindrücke und dankte allen Mitreisenden
für die gute Gemeinschaft. Die Fahrt ging zu
Ende mit einem Mittagessen in der Lutherstadt
Erfurt und Besichtigung des Domberges mit
Kathedrale und Severikirche.
Text und Fotos:
H. Bastert
Unser tägliches Brot
04.10.2009
Erntedank am Regenkamp
„Brot, Brot, danke für das Brot“ sangen die
Kinder des Familienzentrums in der Herner
Dreifaltigkeitskirche. Auch die „Farben des
Herbstes“ meldeten sich mit einem Lied zu Wort.
Außerdem ließen die Kinder Sonnenblumen mit
ihren Händen wachsen.
Mit „unser tägliches Brot“ meint das Vaterunser
allerdings nicht nur die Schnitte Brot, die wir
morgens und abends bei Tisch zu uns nehmen. Brot
meint alles, „was not tut für Leib und Leben“,
also auch Menschen, auf die wir angewiesen sind:
Vater und Mutter, gute Nachbarn, fromme Gehilfen
und eine gute Regierung. Hinter der Bitte um
Brot stehen alle unsere Wünsche für ein
sinnvolles und erfülltes Leben.
Im Lauf des Gottesdienstes konnte Pfarrer Horst
Bastert auch die neueKonfirmandengruppe mit
einigen Eltern begrüßen. Die Konfirmandinnen und
Konfirmanden wurden zum Altar gebeten, wo die
Bereichsbevollmächtigten ihnen mit guten
Wünschen für die Konfirmandenzeit eine
Lutherbibel und einen Konfikalender
überreichten.
Gemeinsam spielen lautete die
Aufforderung am Erntedanktag. Über vierzig
Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit der
Evangelischen Petrus-Kirchengemeinde Herne
tummelten sich nach dem Familiengottesdienst mit
anschließendem Mittagessen im Gemeindezentrum am
Regenkamp. Auch Mütter und Väter ließen sich
nicht lange bitten und vergnügten sich mit ihrem
Nachwuchs unter Anleitung von Livia Leichner und
ihren Mitarbeiterinnen.
GM Felix Levin gewinnt
Benefiz-Turnier
24.09.2009
Zum 9.
Mal fand das Internationale
Schnellschachturnier zu Gunsten des Ev.
Kinderheims Herne statt. 69 Teilnehmer,
darunter neun Titelträger, hatten den
Weg nach Herne gefunden und kämpften
neun Runden um eine gute Platzierung und
Geldpreise. Die Schirmherrschaft über
das Turnier hatte Frau Ingrid Fischbach
(MdB) übernommen, die im Ausschuss:
Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
deren Interessen vertritt. In ihrer
kurzen Ansprache hob Frau Fischbach die
Bedeutung des Schachspiels auf das
Lernverhalten der Kinder in der Schule
hervor. Sie betonte, dass es mehrere
Studien gibt, dass Schach das Lernen
leichter macht und Schüler die
Schachspielen, dadurch bessere Noten
erzielen.
Gewonnen hat das Turnier GM Felix Levin
mit 7,5 Punkten aus 9 Partien vor GM
Andrey Orlov, der 7 Punkte auf seinem
Konto verbuchte.
Bester Herner wurde Georg Waldschmidt
vom SKS dank besserer Wertung vor Ralph
Sandkamp, ebenfalls SKS. Auffällig das
Fernbleiben vieler Spieler aus dem
Schachbezirk Herne. Sehr viele Vereine
aus dem Bezirk und dem Vest waren gar
nicht vertreten. Es ist kein Wunder,
dass es immer weniger Veranstalter gibt,
die das Wagnis eingehen, ein Turnier zu
veranstalten.
Turnierseite
Foto von links: Volker Rhein
(Geschäftsführer des Ev. Kinderheims
Herne), Turnierleiter Eckhard Behnicke
und bester Herner Georg Waldschmidt
Erlebte
Geschichte beeindruckte
6. August 2009
Jahresfahrt der Frauenhilfe
Dreifaltigkeit führte nach Bonn
Herne. Zu einem Tagesausflug nach
Bonn machte sich die Evangelische Frauenhilfe
Dreifaltigkeit am Morgen des 6. Augusts auf den
Weg. Bei herrlichem Sommerwetter mit viel
Sonnenschein erreichten die fünfzig
Teilnehmerinnen - auch drei Männer durften dabei
sein - bereits nach wenig mehr als einer Stunde
die frühere „provisorische“ Bundeshauptstadt am
Rhein. Erstes Ziel war das „Haus der Geschichte“
an der Konrad-Adenauer-Allee. Hier teilte sich
die Gruppe zu einem geführten Rundgang durch 64
Jahre erlebte Geschichte seit 1945.
Die Besucherinnen staunten
darüber, aus wie bescheidenen, geradezu
ärmlichen Anfängen die Bundesrepublik nach dem
Chaos des 2. Weltkrieges sich ganz neu formieren
musste. Dabei ging es auch um die Frage, warum
die Auslagen der Geschäfte nach der
Währungsreform 1948 plötzlich wieder voll waren
und es etwas zu kaufen
gab. Den bitteren Kontrast
zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung der
frühen BRD und der DDR entdeckten die
Frauenhilfsfrauen noch einmal neu: Der Westen
erreichte atemberaubend schnell ansehnliche
Wohlstandszuwächse, während es im Osten optisch
und materiell weiter äußerst bescheiden zuging.
Keine Parole des Arbeiter und Bauern-Staates
konnte darüber hinwegtäuschen. Die Frauen nahmen
auf Original-Gestühl der ersten Deutschen
Bundestages Platz und sahen sich Redeausschnitte
alt gedienter Parlamentarier auf der Leinwand
an: Herbert Wehner, Carlo Schmid, Eugen
Gerstenmaier und natürlich „der Alte“, Konrad
Adenauer. Dessen dreihunderter Dienst-Mercedes
zählt, neben einem VW-Käfer mit Brezel-Fenstern
(damaliger Anschaffungspreis ab 3.500 Mark) zu
den Prunkstücken der Ausstellung.
Der Rhein lockte die
Besucherinnen nach einer ausgiebigen Kaffeepause
zu einem Besuch mit Blick auf den Drachenfels
und den Petersberg. Vorher hatte man sich per
Bus das Zentrum Bad Godesberg angesehen mit
beispiellos schönen Villen und Bürgerhäusern.
Dieser Eindruck verstärkte sich noch bei der
sich daran anschließenden Stadtrundfahrt durch
Bonn. Das frühere Regierungs- sowie verschiedene
Wohnviertel aus der Gründerzeit boten ein
architektonisch beeindruckendes Panorama. Die
Gaststätte und Privatbrauerei Bönnsch lud die
Frauengruppe am frühen Abend zur Stärkung ein.
Bei dem ein und anderen Glas selbst gebrautem,
leichtem „Bönnsch“ ließ man die Eindrücke des
Tages Revue passieren.
Bildzeile:
Fünfzig Frauen
der Frauenhilfe Dreifaltigkeit ließen es sich
bei ihrem Jahresausflug nach Bonn am Rhein gut
gehen und bewiesen trotz hoher sommerlicher
Temperaturen ein stabiles Durchhaltevermögen.
1. Petrusfest bestand
Feuerprobe!
2.Juli 2009
Erstes
Petrusfest der neu
gegründeten Ev. Petruskirchengemeinde
war ein gelungenes Fest.
Unter dem Motto: „Im Dreiklang unterm
Regenbogen“ hatten die Mitarbeitenden aus
den Bereichen Christus, - Dreifaltigkeit, -
Luther eingeladen.
Der Kirchgarten an der Dreifaltigkeitskirche,
in der auch der gemeinsame Familiengottesdienst
stattfand, war bestens für den Ansturm der
Besucher gerüstet.
Es herrschte den ganzen Tag bei schwülem, aber
trockenen Wetter, (Dank an Petrus) eine
fröhliche, heitere Atmosphäre.
Große und kleine Besucher, Alt und Jung fühlten
sich sichtlich wohl.
War für die Jüngsten Hüpfburg ,Zauberer und
Feuerwehr wichtig, so freuten sich die
Jugendlichen über den Life- Kicker Für das
leibliche Wohl war bestens gesorgt, Reibekuchen,
Köstlichkeiten vom Grill, oder wer es lieber süß
mochte, Köstlichkeiten von der Kuchentheke.
Beim
offenen Singen wurden Volkslieder geschmettert,
was viele Besucherinnen und Besucher besonders
erfreute.
„Es war ein schönes Fest,“ so die einhellige
Meinung vieler Gäste.
Text :I. Hartmann
Fotos
A. Trappe
Jahresfest der
Frauenhilfe Dreifaltigkeit
28. Mai 2009
Mit den „Gedanken
einer Blume“ eröffnete Vorsitzende Irmhild
Hartmann das Jahresfest der Frauenhilfe
Dreifaltigkeit im vollbesetzten Saal des
Gemeindezentrums am Regenkamp. Achtzig Frauen
hatten an festlich geschmückten Tischen Platz
genommen und sangen nach einer Betrachtung über
den Löwenzahn den Taizé- Gesang „Meine
Hoffnung und meine Freude“.
Nach der Begrüßung der Vertreterinnen der
Nachbar-Frauenhilfen und dem gemeinsamen
Kaffeetrinken referierte Pfarrer Dr. Manfred
Keller vom Evangelischen Forum Westfalen zum
Thema „Kunst und Kirche“. Aktueller
Anlass für sein Kommen war die Ausstellung
„Farben des Lichts“ des Hattinger Künstlers
Egon Stratmann, die in den drei Kirchen der
Petrusgemeinde zu sehen ist. Der tiefe Graben,
der sich zwischen Kunst und Kirche seit der
Aufklärung gebildet hatte, ist einem Miteinander
auf Augenhöhe gewichen. Mit der theologischen
Erkenntnis, dass Gott als Schöpfer seine Welt in
die Freiheit entlassen hat, kann von einem
„Dienstverhältnis“ der Kunst in Bezug auf die
Kirche nicht mehr gesprochen werden. Das
verbindende große Thema beider Bereiche sei „der
Mensch“, so Keller. Der Referent erläuterte den
Frauen das Verhältnis zwischen Kirche und Kunst
unter anderem anhand von Bildern aus Dortmunder
und Soester Kirchen.
„Unsere Frauenhilfe hat zur Zeit 119 Mitglieder
und 13 Bezirksfrauen“, wusste Vorstandsmitglied
Walburg Speitel zu berichten. Sie hielt einen
Rückblick auf das vergangene Frauenhilfsjahr,
gab die Namen der Verstorbenen bekannt und
begrüßte die neu aufgenommenen Frauen
Ein
unterhaltsamer Sketch zum Thema „Beamte“ und die
Bekanntgabe des diesjährigen Ausflugszieles am 6. August,
in das Haus der Geschichte in Bonn,
bildeten den Abschluss des festlichen
Nachmittags.
Bild links:
Kaffetafel- rechts Walburg Speitel verliest
den Jahresberichtes.
Text und Fotos H.Bastert
Bezirksfrauen reflektieren
Besuchsdienstarbeit
22. April 2009
In der der letzten Aprilwoche
kamen die Bezirksfrauen der Frauenhilfe
Dreifaltigkeit im Gemeindezentrum Regenkamp
zusammen.
Es wurden organisatorische Absprachen
getroffen und Erfahrungen aus dem Besuchsdienst
reflektiert.
Die Treffen sollen die
Gemeinschaft unter den ehrenamtlichen
Bezirksfrauen des Gemeindebereichs
Dreifaltigkeit stärken
und der Weitergabe von
Informationen dienen.
Bildzeile: Die Bezirksfrauen stellen
unter anderem Kontakte zur Kirchengemeinde her
und besuchen Menschen in der Gemeinde, die nur
noch aus der Ferne am Gemeindeleben teilnehmen
können.
Foto: H. Bastert
Petrusgemeinde zeigt „Farben
des Lichts“
7. April 2009
Herne. Die
Evangelische Petrus- Kirchengemeinde zeigt
als erstes gemeinsames Projekt die Ausstellung
„Farben des
Lichts“ in ihren drei Kirchen. Zu sehen sind
acht großformatige, farbige Drucke zu den
Sonntagen des Osterfestkreises einschließlich
Pfingsten. Der Hattinger Künstler Egon
Stratmann, der unter anderem zahlreiche
Glasfenster für Sakralbauten im In- und Ausland
geschaffen hat, entfaltet mit seinen Bildern die
Facetten des neuen Lebens, das Ostern
aufgeleuchtet ist. Im Lauf der Ausstellung ist
ein öffentliches Gespräch mit dem Künstler
geplant. Dr. Manfred Keller, Vorsitzender des
Evangelischen Forums Westfalen, zur
Vorgeschichte und Idee des Projekts: „Ein paar
Pfarrer und Kirchenmusikerinnen aus Essen,
Hattingen und Bochum wollten Gottesdienste
gestalten, in denen Wort, Bild und Musik
gleichberechtigt sind. Gottesdienste, in denen
alle Sinne angesprochen werden, in denen Sehen,
Hören, Denken einander begegnen, befruchten und
anregen. Der Impuls ging von einem Künstler aus,
von Egon Stratmann, der seit einigen Jahren an
einem großen Zyklus zum Kirchenjahr arbeitet.
Die Gestalten, die er malt, sind teils figürlich
erkennbar, teils typisierend und abstrahierend
dargestellt. Über die Farbe, ihre Ausdruckswerte
und ihre Symbolik, lässt sich der Zugang zu den
Werken Egon Stratmanns am leichtesten finden.“
Egon
Stratmann in der Dreifaltigkeitskirche
Irmhild Hartmann feiert Goldenes
Ortsjubiläum
2. April 2009
Ein besonderes
Orts- und Dienstjubiläum konnte kürzlich die
Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe
Irmhild Hartmann begehen. Vor 50 Jahren, am 2.
April 1959, trat Frau Hartmann in die Dienste
des Evangelischen Kinderheims Herne. Am ersten
Arbeitstag bezog sie ihr Zimmer im 1911 erbauten
Gebäude an der Overwegstraße.
Der Eintritt sollte ein jahrzehntelanges
Dienstverhältnis begründen: 42 Jahre war die
Erzieherin und spätere pädagogische Leiterin für
das Kinderheim tätig, bis ins Jahr 2001.
Für ihre diakonische und erzieherische Arbeit,
sowie für ihr weiteres ehrenamtliches Engagement
in der Kirchengemeinde Dreifaltigkeit und in der
Gemeinde Herne, wurde sie mit dem Kronenkreuz in
Gold und mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet.
Frau Hartmann nahm die Glückwünsche der
Frauenhilfe Dreifaltigkeit und von
Gemeindepfarrer Horst Bastert zu ihrem
Jubiläumstag dankend entgegen.
Foto und Text H.Bastert
Frauenhilfe beim„Schuhtick“ im Museum
März 2009
Am Donnerstag, dem 19.03.09, traf sich die
Frauenhilfe der Dreifaltigkeitskirche zum Besuch
der Ausstellung „Schuhtick. Von kalten Füßen und
heißen Sohlen“ so das Thema der Ausstellung.
Während der eineinhalbstündigen
Führung gab es, auch für in Sachen Schuhe
bereits erfahrene Frauen,
viel zu bestaunen.
So waren die verschiedensten Formen, Größen und
Modelle der Schuhgeschichte zu sehen. Vom
kleinen Kinderschuh bis hin zum größten
Herrenschuh (Schuhgröße 62!) vom größten Mann
der Welt, von Ötzis Sandalen bis zu den
extravaganten High -Heels der Gegenwart Egal ob
es die edlen Sandaletten von Marilyn Monroe, die
Schuhe von Marlene Dietrich oder doch nur die
alten Treter von Jürgen Klinsmann und Boris
Becker waren. Insgesamt gab es für die
Teilnehmer rund 400 Exponate der Schuhgeschichte
zu betrachten.
Text:
Christa Blatt
Den Abschluss des interessanten Nachmittags
bildete ein gemeinsames Kaffeetrinken bei einem
Stück Kuchen im Museumscafé.
Foto: Irmhild Hartmann
Kirche in Bewegung
Gründungsgottesdienst mit Feldprozession
22. März 2009
Dass an einem
Sonntagmorgen eine Kolonne von
Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern
inklusive Talarträgern durch die Straßen von
Herne-Süd zieht, war für manche Passanten schon
ein überraschender Anblick. Einige Autofahrer
auf der Bochumer Straße, die an der Einmündung
Regenkamp vorbeikamen, staunten nicht schlecht.
Auch Superintendent Reiner Rimkus genoss
sichtlich den Spaziergang, der von der
Dreifaltigkeitskirche durch die
Schrebergartenanlage mit Zwischenstation und
Predigt an der Lutherkirche, dann weiter durch
die Felder des Bauern Wilhelm Schulte-Goecking
hin zur Christuskirche an der Wiescherstraße
führte. „Eine kleine Demonstration für den
Sonntag“, bemerkten Teilnehmer auf dem Weg.
Anlass für die Aktion war der
Gründungsgottesdienst der Evangelischen
Petrus-Kirchengemeinde Herne, der am Sonntag
Laetare in allen drei Kirchen der neuen, jetzt
ca. 6.800 Glieder zählenden Gemeinde gefeiert
wurde. Der Posaunenchor des CVJM-Herne unter
der Leitung von Stefan Wilhelm hatte die
Besucher bereits auf dem Kirchvorplatz der
Dreifaltigkeitskirche mit Chorälen auf den
Festgottesdienst musikalisch eingestimmt. Die
Kirchenmusiker Axel Lask und Brigitte Willms
boten zur Andacht Orgelsätze, in der
Christuskirche auch mit stimmungsvoller
Querflötenbegleitung. Predigt, Kyrierufe und
Gebete waren ganz auf den Anlass des Festtages
abgestimmt. Sie machten der Gemeinde Mut, sich
miteinander auf dem neu eingeschlagenen Weg
weiter fort zu bewegen und mit dem Apostel
Petrus Schritte der Nachfolge Jesu zu wagen.
Freundliche und ermunternde Worte gaben beim
Empfang nach dem Gottesdienst der
Oberbürgermeister der StadtHerne, Horst
Schiereck,Superintendent Reiner Rimkus
sowie Pfarrer Ludger Plümpe von der
Katholischen Schwestergemeinde Herz-Jesu der
Gemeinde mit auf den Weg. Zwei der Festredner
gingen insbesondere auf den „Dreiklang“
der Gemeinden mit ihren drei geistlichen Zentren
ein: Wie kann aus drei selbständigen Tönen ein
neuer und eigenständiger Klang entstehen? Eine
spannende Frage. Die Gemeinde wird sich auf
jeden Fall den strukturellen, theologischen und
praktischen Herausforderungen der neuen
Situation stellen, so Pfarrer Horst-Hermann
Bastert. Er dankte nicht zuletzt der aktiven
zahlreichen Mitarbeiterschaft herzlich für das
Gelingen des offiziellen Gründungs- und
Festtages
Fotostrecke
Der Schlüssel ist übergeben....
Blick in die Christuskirche
Pfarrer Bastert mit der Gewinnerin
der Namensfindung Ursula Rudel
Posaunenchor des CVJM
Superintendent Rimkus
Pfarrer Woykos und Pfarrer Plümpe
Oberbürgermeister Schiereck
von der Herz-Jesu-Gemeinde
Gemeinschaft in gegenseitiger
Achtung
Weltgebetstag in der Dreifaltigkeitskirche
6. März 2009
„Jeder trägt nach
seiner verliehenen Gabe zum Gelingen dieses
Tages bei“, stellte Gemeindeassistentin Uta
Kordes von der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde
in ihrer Predigt zum Weltgebetstag fest. Und
weiter: „Wenn jeder den Mut hat, etwas aus
dieser Gabe zu machen, dann kann …sehr viel
Gutes und Schönes passieren …. in allen
Gemeinschaften, in denen wir leben.“ Frau
Kordes verdeutlichte die ökumenische Einheit
in Christus am zentralen Symbol des diesjährigen
Weltgebetstages: einem von Frauen aus
Papua-Neuguinea gestalteten, alle Sinne
ansprechenden Kreuz.
Etwa 150 evangelische und katholische Frauen aus
den Bereichen Herz-Jesu, Luther und
Dreifaltigkeit waren der Einladung zum
ökumenischen Gebet in die Evangelische
Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp in Herne
gefolgt. Was es für Menschen in Papua-Neuguinea
und auf der ganzen Welt heißen kann, „viele,
doch eins in Christus zu sein“, erfuhren die
Frauen in der Liturgie durch bestärkende Lieder
und Bibeltexte, durch wichtige Landinformationen
und durch Fürbitten.
Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die
Besucherinnen im Gemeindezentrum zum gemütlichen
Beisammensein mit Kaffee und Kuchen. Für die
Projekte des Weltgebetstages kam eine Kollekte
von über 500 Euro zusammen.
Bildzeile: Die Gitarrengruppe „kreuz und quer“
begleitete die Weltgebetstagslieder zur Freude
der Besucherinnen mit eingängigen Arrangements
unter der Leitung von Werner Merkendorf.
Foto: Lars Winkelmann, Text: H.B.
Vorbereitung auf den
Weltgebetstag
22.Februar 2009
„Frauen aller Konfessionen laden ein“
heißt es
am Freitag, dem 6. März, wieder in vielen Herner
Kirchengemeinden. Zur Vorbereitung des
Weltgebetstages trafen sich kürzlich einige
Frauen der Katholischen Herz-Jesu-Gemeinde und
der Evangelischen Petrus- Kirchengemeinde,
Bereiche Luther und Dreifaltigkeit, im
Gemeindezentrum am Regenkamp.
Der Gottesdienst
unter dem Thema
„Viele sind wir, doch eins in
Christus“ wurde in diesem Jahr von christlichen
Frauen aus Papua-Neuguinea erstellt. Für die
katholischen und evangelischen Frauen aus
Herne-Süd beginnt der Gottesdienst am 6. März um
15 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche amRegenkamp.
Text und Foto: H. Bastert
Anschließend trifft man sich zum
gemütlichen Beisammensein mit Kaffeetrinken im
Gemeindezentrum.
Stimmen am Regenkamp
faszinierten
15. Februar 2006
Herne. Ein Fest
großer Stimmen erlebten die Besucher im
Gemeindezentrum der Petrus- Kirchengemeinde
am Regenkamp. Der Ökumenische
Theaterbesuchskreis hatte zum Winterfest
geladen, nun schon zum sechsunddreißigsten Mal,
und wie immer waren zahlreiche Musikfreunde und
dazu auch Gäste des Musiktheaters im Revier
(MiR) aus Gelsenkirchen gekommen.
In dem von Frauen
der Kirchengemeinde liebevoll winterlich
gestalteten Gemeindesaal boten die Künstler des
Musiktheaters Lieder und Arien aus vier
Jahrhunderten. Seit der Spielzeit 2008/09 steht
das Theater unter einer neuen Intendanz und hat
damit verbunden auch ein weitgehend neues
Ensemble. Von den „Neuen“ beeindruckte die
Koloratursopranistin Diana Petrova mit
zwei Romanzen von Glinka, einer Arie aus der
„Gärtnerin der Liebe“ von Mon false;">zart und vor llem
mit „Glitter and be gay!“, der Arie der
Kunigunde aus Bernsteins „Candide“, in der die
junge Russin ein Feuerwerk brillianter
Koloraturen abbrannte.
Zum ersten Mal zu
Gast am Regenkamp war auch der Bass Michael
Tews, der im Musiktheater schon als Ramphis
in „Aida“ und als Anwalt Swallow in der
meisterhaften Inszenierung von Brittens „Peter
Grimes“ zu erleben war. An diesem Abend
begeisterte er mit zwei Arien von Wagner und vor
allem als Osmin in Mozarts „Entführung aus dem
Serail“, einer Partie, in der nicht nur sein
profunder Bass imponierte, sondern auch seine
gestalterischen Fähigkeiten mitrissen.
Last but not least, Anna Agathonos, die
zum wiederholten Mal die Besucher am Regenkamp
mit ihrem ausdrucksstarken Mezzosopran
faszinierte. Sie sang an diesem Abend Arien von
Saint-Saens und Massenet, zwei Stücke, die jeder
Mezzo und auch die Zuhörer besonders lieben. Zum
Schluss brachten Anna Agathonos und Diana
Petrova das Blumenduett aus „Lakme“ von Leo
Delibes, ein echter Höhepunkt für diesen schönen
Opernabend. Begeisterter Beifall für alle
Beteiligten, auch für Herburg
Terveer-Miassojedov, die gewohnt informativ
und unterhaltsam durch den Abend führte, und
besonders für Kapellmeister Bernhard Stengel
am Klavier als einfühlsamer Begleiter der
drei Solisten.
Alex Grothaus.
Hilfe für
Tschernobyl-Geschädigte
Irmgard von Bodelschwingh zu Gast beim
Bezirksfrauenrüsttag
2.Februar 2009
Herne. „Hilfe durch Selbsthilfe“
lautet das Leitprinzip des Vereins Heimstatt
Tschernobyl e. V., der seit siebzehn Jahren
Häuser mit weißrussischen Familien baut. Mit
Freiwilligen aus ganz Europa wurden mit den
geschädigten jungen Familien bereits 55
Lehm-Wohnhäuser gebaut. In Drushnaja werden auch
dreiwöchige Erholungsurlaube für Mütter mit
Kindern aus den vom Tschernobyl-Reaktor
verstrahlten Gebieten durchgeführt.
Von diesen Projekten berichtete den Herner
Bezirksfrauen Irmgard von Bodelschwingh, die mit
ihrem Mann Dietrich den Hilfsverein Anfang der
neunziger Jahre ins Leben gerufen hat. Die
Mitglieder der betroffenen weißrussischen
Familien, die sich für die Umsiedlung
entscheiden, finden Arbeitsplätze in der vom
Verein eingerichteten Baufirma, in der
Baubrigade sowie bei der Versorgung von zwei vom
Verein betriebenen Windrädern.
„Der Stadtverband Herne hat zur Zeit 1046
Mitglieder mit 142 Bezirksfrauen“ berichtete
Vorstandsmitglied Irmhild Hartmann, die den
Jahresbericht vortrug. Die Frauen gedachten der
verstorbenen Bezirksfrauen Edith Bökenkamp,
Friedel Rudel und Ilse Wichmann.
Ruth Meyer und Hildegard Schwarz.(rechtes
Bild)
Begrüßt als neue Bezirksfrauen
wurden:, Hannelore Braun, Hildegard
Nettingsmeier, Erika Wiegand und Gudrun Rochholt.
so wie Karin Czwikla, als neue Leiterin der
Frauenhilfe der Markusgemeinde.
Bild oben links: Irmgard von
Bodelschwingh mit Pfarrerin Birgit Bastert
Kindergartenkinder gratulieren
ihrer Petrus- Kirchengemeinde
30. Januar 2009
Die Jüngsten waren die Ersten die eingeladen
waren einige Veranstaltungen der neu
gegründeten Petrus -Kirchengemeinde zu besuchen
und so erscholl das „happy birthday“ fröhlich
durch die Kirche.
Doch dann wurde voller Spannung auf Däumelinchen
gewartet.
Däumelinchen nach einem Märchen von
Hans-Christian Andersen, aufgeführt als
Schattenspiel vom Theater der Dämmerung aus
Düsseldorf, zog nicht nur die kleinen
Zuhörerinnen und Zuhörer und Zuseherinnen und
Zuseher
in ihren Bann, nein, auch etliche Eltern und
Gemeindeglieder hatten sich eingefunden und
erfreuten sich am Schattenspiel.
Zum dritten Mal schon zu Gast in der
Dreifaltigkeitskirche das Licht und
Schattentheater aus Düsseldorf das nach der
Aufführung viel Applaus
erhielt.
Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu
kurz,
denn ein Duft von frisch gebackenen Waffeln zog
nach der Aufführung alle Anwesenden an.
So ein Nachmittag sicher eine gute Alternative
zum Fernsehprogramm.
Dank an
Presbyterinnen
Ein Dankeschön für ihr
langjähriges ehrenamtliches Engagement als
Presbyterinnen erhielten kürzlich in
der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp Margot Schweppe (rechts im Bild) und Margot Trappe-Creß
(links).
Beide können auf 30 bzw. 20 Jahre als
Presbyterinnen zurückblicken. Pfarrer Horst
Bastert freut sich, dass nach der Gründung der
Petrus - Kirchengemeinde sich beide weiter im
Bereichsausschuss für die Dreifaltigkeitskirche
engagieren wollen.
Foto: I.Hartmann
Bibelgespräch im Advent
30.12.2008
Fünfzehn
Teilnehmerinnen der beiden Bibelkreise der
Evangelischen Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde
(jetzt: Petrus - Kirchengemeinde) stimmten sich
am Wochenende des 3. Adventssonntagesbei einer
Bibelrüstzeit in Haus Friede bei Hattingen mit
intensiver Bibellektüre auf Weihnachten ein.
Auf dem Programm standen die „Ich-bin-Worte“
Jesu aus dem Johannesevangelium. Zunächst war es
das Bildwort von Jesus als dem „Brot des
Lebens“, das den Teilnehmerinnen Anlass gab,
über den eigenen Lebenshunger und Lebensdurst
nachzudenken. Welche Rolle Jesus, der „Gute
Hirte“ dabei spielt und inwiefern er uns „die
Tür“ zu einer neuen Sicht auf das eigene Leben
öffnen kann, gehörte zu den Gesprächsthemen. Natürlich kam auch das
gemeinsame Singen und Feiern im Advent nicht zu kurz.
Bildzeile: Eine Auszeit im Advent gönnte sich eine Gruppe
der Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde (jetzt:
Petrusgemeinde) am 3. Adventswochenende in den
Räumen von Haus Friede in
Hattingen-Bredenscheid.
Foto und Text: H. Bastert
„Invitation“ begeisterte über 500
Besucher
Ansprechendes Weihnachtskonzert in der
Dreifaltigkeitskirche
21.12.2008
Ein Weihnachtskonzert auf die
Beine zu stellen, das viele Generationen
anspricht, ist heutzutage nicht einfach. Dass es
gelingen kann, bewiesen am vierten
Adventssonntag Chor und Solisten der Städtischen
Musikschule Herne unter der Leitung von Joachim
Stückemann.
Die wirklich integrative Leistung des
sechzigköpfigen Chores begann mit den
Adventsliedern „Hoch tut Euch auf“ und „Macht
hoch die Tür“ in den Bearbeitungen von Christoph
Willibald Gluck und Max Reger. Der Auftakt
schloss mit dem von Tom Fettke bearbeiteten
Bach-Satz „Air for Advent“. Passend zum vierten
Advent, an dem das Lukasevangelium die Rolle der
Maria in ihrer Bedeutung für Weihnachten
würdigt, sang die sechzehnjährige Leonie
Stückemann das „Ave Maria“ von Bach/Gounod.
Direkt danach ging es weiter mit „Nun singet und
seid froh“ von Michael Praetorius und „O
Bethlehem, du kleine Stadt“ von Ralph V.
Williams mitten hinein ins Weihnachtsfest.
Nun hatten die Geschwister Christopher
Brauckmann (Orgel und Klavier) und Jennifer
Brauckmann (Querflöte) Gelegenheit, die
Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft mit Stücken von
Wolfgang Amadeus Mozart und später von J. Ruther
(„Walzer“ und „Chanson“ aus „Suite Antique“) auf
sich zu lenken. Auch die Mezzosopranistinnen
Danuta Zadarko und Iris Gerth kamen mit „Panis
Angelicus“ (Cesar Franck) und dem wunderbaren,
im Duett gesungenen „Abendsegen“ (E.
Humperdinck) zum Zuge.
Dass Weihnachten aber nicht nur meditativ und
besinnlich begangen werden will, sondern
einmündet in „die große Freude“, davon zeugte
der weitere Verlauf des Konzertes. Die neue
Atmosphäre spüren ließen die Stücke „The Angel
Gabriel“ und „As long as there´s Christmas“ von
A. Snyder und R. Portman, mit dem schönen
Gegenüber von Männer- und Frauenstimmen. Es
folgte ein rhythmisch bewegter, kurzer „Sturm
aus Afrika“ („African Noel“ von Marc Huff). Für
neue Dynamik sorgten nun die Ensembles der „VoiceBoyz
„ und der „Soulistics“, die überleiteten zum
schwungvollen Höhepunkt des Konzertes. So kam
schließlich auch das säkular-amerikanische
Weihnachten mit „Santa Claus und „Jingle Bells“
zu seinem Recht. Das Finale aber kehrte noch
einmal zur wahren Weihnachtsbotschaft zurück mit
„A Gospel Christmas“ im Arrangement von Kirby
Shaw.V
Die nachhaltige Einladung („Invitation“) an eine
große Zuhörerschaft, das Weihnachtsfest
„richtig“ zu feiern, kam beim Publikum gut an:
sechzig musikalische Botschafterinnen und
Botschafter des Festes vor dem Altar der Herner
Dreifaltigkeitskirche.
Foto und Text: H. B.
Macht hoch
die Tür, die Tor macht weit.....
11.12.2008
Mit einer Meditation zum Thema
"Türen" begann die diesjährige Adventsfeier am
Regenkamp.
Mehr als 70
Frauen hatten sich eingefunden um sich gemeinsam
auf den Advent einstimmen zu lassen.
Musikalisch begleitet von den Flötistinnen Ise Schmidt und
Renate Wroblewski.
Am Klavier unterstützte
Herr Kaufhold den
Gesang.
Es wurde Besinnliches,Nachdenkliches und
Heiteres zu Gehör gebracht.
Pfarrer Bastert
bedankte sich bei allen die geholfen hatten den
Nachmittag zu gestalten.
Klavierkonzert der Meisterklasse Dai Asai
zu Gast am Regenkamp
November 2008
Zum zweiten Mal gastierte der
japanische Pianist Dai Asai mit einem
adventlichen Klavierkonzert am weißen Flügel im
Gemeindezentrum der Evangelischen
Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde Herne. Der
32jährige, in Yokohama geborene Pianist,
erfreute am Nachmittag des 1. Adventssonntags
hörbereite Besucherinnen und Besucher mit
meisterlich vorgetragenen Stücken von Ludwig van
Beethoven (Klaviersonate c-moll, opus 13 „Pathetique“),
den 12 Variationen C-Dur, Köchelverzeichnis 265,
von Wolfgang Amadeus Mozart
(„Morgen kommt der
Weihnachtsmann“) sowie Werken von Cesar Franck,
H. Lichner („Stille Nacht“) und Fréderic Chopin.
(Scherzo b-moll, opus 31).
Die Zuhörerschaft
bedankte sich bei dem Künstler mit anhaltendem
Applaus.
Text und Foto: H. Bastert
Die erste
Kerze brennt
30. November
Zum traditionellen
Familiengottesdienst am ersten Advent hatten
sich
die Kinder des Familienzentrums mit ihren
Erzieherinnen und Eltern in
der
Dreifaltigkeitskirche eingefunden.
Oliver entzündete die erste Kerze
am Adventskranz
und die Kinder des
Familienzentrums erfreuten mit den Liedern:
"Ich schneide heute Sterne aus"
und
"Da war ein Stern" die Gottesdienstbesucher.
Text u.
Fotos: I.Hartmann
Jubiläumskonfirmation in der
Dreifaltigkeitskirche
November 2008
Siebzehn Jubiläumskonfirmandinnen
und -Konfirmanden
kamen am ersten Sonntag im November
in die
Dreifaltigkeitskirche zum Festgottesdienst mit
Abendmahl zusammen.
Beim sich daran
anschließenden Beisammensein, las Pfr. Bastert
die Konfirmationsurkunde von Ruth Ziesing vor,
die 1948 in der
Görlitzer Dreifaltigkeitskirche konfirmiert
worden war.
Besuch beim Patinnenkreis
der Dreifaltigkeitsgemeinde
November 2008
Zwei Betreuerinnen
der Wohngruppe Annie besuchten am
5. November den Patinnenkreis der
Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde Herne. Dagmar
Magdzinski und Kristin Duwenbeck,
Diplom-Oecotrophologinnen und Mitarbeiterinnen
des Evangelischen KinderheimsHerne,
berichteten über ihre Arbeit mit jungen Frauen,
die unter Essstörungen leiden. Durch zahlreiche
Therapien und betreutes Wohnen versuchen die
Betreuer, den jungen Frauen den Weg zu einem
geregeltem Leben zu zeigen.
Bei Kaffee und Brötchen entwickelte sich ein interessantes
Gespräch, das im Hinblick auf Gesundheit und
Ernährung viel
Wissenswertes hervorbrachte.
Foto und Text: Lars Winkelmann
Konfirmandenfreizeit der Ev.
Dreifaltigkeitskirche in Detmold
17.11.2008
Viel Spaß an Bewegung erlebten
zwei Konfirmandengruppen der Evangelischen
Dreifaltigkeits- Kirchengemeinde auf dem Berghof
in Detmold-Oberschönhagen. Auf dem Programm
standen ein Aufgabenparcours zu den zehn
Geboten, Kooperations- und
Geschicklichkeitsspiele sowie verschiedene
spirituelle Angebote. Am Sonntagnachmittag
trafen die Jugendlichen mit ihren Betreuern
wieder gesund und munter in Herne ein.
Foto: MBK- Berghof
Erweiterte
Nutzung von Kirchen - eine Alternative?
Pfarrer Dr.
Manfred Keller zu Gast bei den Ökumenischen
Impulsen in Herne
November
2008
„Beziehen Evangelische
Kirchenleitungen die Gemeinden ausreichend mit
ein, wenn es um Kirchenschließungen oder gar
Abrisse geht?“ So lautete eine kritische
Anfrage von Pfarrer Dr. Manfred Keller bei
einem weiteren Abend der Veranstaltungsreihe
„Ökumenische Impulse“ der katholischen
Kirchengemeinden Herz-Jesu und St. Konrad sowie
der evangelischen Kirchengemeinden Luther,
Christus und Dreifaltigkeit in Herne.
Keller ging das Thema
„Kirchenschließungen“ zunächst von der
grundsätzlichen Seite her an:
Der demographische Wandel,
Taufunterlassungen, Kirchenaustritte, die
Änderung von Steuergesetzen und die hohe
Arbeitslosigkeit stellten die Ursache der
Problemlage dar. Dass es auch anders gehen kann,
zeige das aktuelle Beispiel der katholischen
Marienkirche in Bochum- Mitte, die durch die
Initiative von Bochumer Kommunalpolitikern vor
dem Abriss bewahrt werden konnte. Sie wird
künftig für kulturelle Veranstaltungen zur
Verfügung stehen.
„Kirchen sind oft die einzigen
öffentlichen Räume in einem Stadtteil“, so
Keller. Früher habe sich das gesamte
Gemeindeleben in den Kirchengebäuden abgespielt.
„Kirchen geben dem Ort ein Gesicht und den
Menschen eine Identität“.
Durch eine weitergehende Nutzung
von Kirchen könne sich „Gottesdienst im Alltag“
verbinden mit dem Sonn- und
Feiertagsgottesdienst. Keller erläuterte auch
den Unterschied von Kirchenräumen: Die aus
katholischer Sicht „heiligen“ Räume seien in der
evangelischen Perspektive durch Verkündigung,
Gebet, Gesang und die Feier der Sakramente
„geheiligte Räume“.
Bildzeile:
„Kirchen sind öffentliche Räume
und keine Vereinshäuser nur für die eigenen
Leute“, stellte der frühere Leiter der Bochumer
Stadtakademie Dr. Manfred Keller, Pfarrer i. R.,
in seinem Vortrag im Gemeindezentrum der
evangelischen Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde
fest. Der Koreferent, Propst Andreas Coersmeier,
konnte wegen einer Erkrankung leider nicht
kommen
Foto und Text: H. Bastert
8. Benefiz-Turnier zu Gunsten
der Kinder des Ev. Kinderheims Herne
Veranstaltungsort: Ev.
Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde am Regenkamp
10. 11. 2008
Bereits zum 8. mal fand das schon
zur Tradition gewordene Benefiz-Turnier, zu
Gunsten des Ev. Kinderheims Herne, statt.
Diesmal mit einem ganz besonderen Schmankerl. Im
Startgeld, welches dem Ev. Kinderheim zugute
kommt, waren die Speisen und der Kaffee
enthalten. Ausserdem wurde ein Preisgeld von
insgesamt 2000 Euro garantiert. Im letzten Jahr
spielten beide "Deutschen Meister" mit, die im
Blitzen, Schnell- und Normalschach den Titel
gewannen. Es waren dies GM Daniel Fridmann
(Normalschach) und IM Karl-Heinz Podzielny
(Blitzen- und Schnellschach. Leider war GM
Daniel Fridman verhindert, weil er in den
Niederlanden die 1. Runde der "Meesterklasse"
für seinen Verein mitspielen musste.
Gewonnen hat das Turnier mit 7.5 aus 9 GM Felix
Levin vor dem punktegleichen IM Karl-Heinz
Podzielny.
Beste Herner waren Alexander Langers vor Jörg
Becker und FM Janus Koscielski (alle SK
Herne-Sodingen). Bester Jugendlicher Stefan
Wickenfeld (Recklinghausen Altstadt). Insgesamt
nahmen 63 Schachspieler an dem Turnier teil. 15
Spieler weniger als im letzten Jahr. Sicher
haben einige unglücklichen Umstände dazu
beigetragen. Das schöne Wetter, die
Herbstferien, das Münsterland-Open, die
NRW-Meisterschaft und die Fussball-Bundesliga.
Trotz allem war es ein harmonisches Turnier, wie
Turnierleiter Andreas Czubaj in seiner
Schlussansprache besonders hervorhob. Die
Teilnehmer lobten die gute Organisation und die
fast kostenlose Verpflegung.
Erntedank am Regenkamp
22.10. 2008
Zum Erntedankfest mit Taufen versammelten sich
am 19. Oktober über 400 kleine und große
Besucherinnen und Besucher in der Herner
Dreifaltigkeitskirche. Die Kinder des
Familienzentrums führten als Blumen, Frösche,
Bienen und Marienkäfer verkleidet ein Spiel auf.
Es ging um die Verwandlung einer kleinen Raupe
in einen Schmetterling. „Wer getauft wird,
bekommt auch ein neues Kleid. Es steht für das
neue Leben mit Gott. Die Taufe macht neue
Menschen aus uns“, so Pfarrer Horst Bastert in
seiner Ansprache.
Fotos: Irmhild Hartmann
Bezirksfrauen-Studientag in Soest
Einander begegnen, sich
kennenlernen, aufeinander hören, Gemeinsamkeiten
entdecken, Wege des Zusammenwachsens
beschreiten.-
Eine große Gruppe der Bezirksfrauen aus den
Gemeinden Christus, Luther und Dreifaltigkeit
machte sich am frühen Morgen des 8. Septembers
auf den Weg nach Soest zu einem lang geplanten
Studientag.
Wichtig hierbei, ein neutraler Ort. Pfarrerin
Reiche aus Soest, die uns durch den Vormittag
begleitete, war mit ihrem Blick von außen sehr
hilfreich.
In der Vorstellungsrunde zeigte sich in
beeindruckender Weise, wie viel
ehrenamtliches Potential in der Arbeit der
Bezirksfrauen zu finden ist.
In den sich anschließenden
„Vier-Ecken-Gesprächen“
ging es um die Fragestellung, wie bin ich
eigentlich Bezirksfrau geworden,was macht Freude, was fällt schwer und nicht
zuletzt, was wünsche ich mir für die Zukunft.
Die Gespräche verliefen sehr lebhaft und
brachten im Plenum viel gleiche Erfahrungen,
Erlebnisse und Fragen zutage.
Nach dem Mittagessen stand ein Besuch in der
Anfang des 14. Jahrhunderts im gotischen Stiel
erbauten Wiesenkirche auf dem Programm.
Neben den herrlichen Glasfenstern ist das
bekannteste Merkmal das westfälische Abendmahl,
das alle Besucher/innen gefangen nahm.
Eine kurze Reflexion des Tages mit Ausblick auf
die weitere Zusammenarbeit nach der Kaffeepause
zeigte:
„Es gibt viel zu tun“ und die
Bezirksfrauenarbeit ist ein zentraler
Schwerpunkt der Frauen und Gemeindearbeit.
Offenes Haus Dreifaltigkeit im
Gysenbergpark
24.09.2008
250 frische Waffeln buken drei
Mitarbeiterinnen für die Besucherschar des
Mitmachtages
für Kinder und Jugendliche im Gysenbergpark am 21. September.
Hier sehen wir
Heike Kwapis
mit Sonja und Silvias Randzio bei
ihrem
ehrenamtlichen Einsatz.
Gemeindefest
am Regenkamp
26.08. 2008
Das Fest hatte am Sonntagmorgen
mit einem gut besuchten Familiengottesdienst in
der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp begonnen
und setzte sich bei Sonne und angenehmen
Temperaturen bis in die Abendstunden fort. Rund
achthundert Gemeindeglieder, Freunde und
Nachbarn schauten herein.
Bildzeile:
Restlos begeistert waren
Besucherinnen und Besucher des Gemeindefestes
der Evangelischen
Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde von der großen
Auswahl an der Salatbar. Margret Trappe-Creß,
Margot Freisewinkel, Helga Schölisch und Ursula
Klaue (von links nach rechts) hatten stundenlang
zu tun, um die lebhafte Nachfrage zu
befriedigen. Ebenso lief es am Kuchen- und
Grillstand sowie bei den türkischen
Spezialitäten, den die Gruppe der
„Rucksack-Mütter“ versahen.
Frohes treiben rund um die
Dreifaltigkeitskirche
Fotostrecke die für sich
spricht. Alle Fotos: Andreas Trappe